Das Projekt

Vernetzte Automobile sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Doch bei Big Data Auswertungen von Autodaten darf man eines nicht aus den Augen verlieren: das Recht des Fahrers auf informationelle Selbstbestimmung. Im Projekt CAR-BITS.de soll Datenschutz auch in der Automobil-Branche Wirklichkeit werden.
Aufgabe ist es, die großen Datenmengen, die durch Sensorsysteme im Auto entstehen, datenschutzrechtlich abzusichern. Wenn vernetzte Autos durch die Straßen fahren, übermitteln Sensoren den jeweiligen Standort, den Zustand der Straßen oder wie schnell das Auto fährt. Daten wie diese dürfen nicht in Zusammenhang mit Personen gebracht werden.

Gemeinsam mit der Continental Automotive GmbH, dem Fraunhofer Institut AISEC und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt Uniscon einen Prototyp, der zeigt, wie Big Data auszuwerten ist, ohne dass Datenschutzrechte verletzt werden. Das Datenschutz-Projekt CAR-BITS.de hat die Aufgabe, Daten, die über das Auto ermittelt werden, rechtskonform auszuwerten. Ziel des Pilotvorhabens ist eine Dienste-Plattform zu verwirklichen, die verschiedenen Anwendungsbereichen Daten zur Verfügung stellt, welche aus Systemen von Autos stammen. Damit bietet CAR-BITS.de die Möglichkeit, Big Data aus dem Straßenverkehr effizient zu nutzen.