Workshop Modellierung des Privacy Paradoxons

Um uns im Feld der Privatsphäre-Forschung weiter zu positionieren und mit der deutschen Community zu vernetzen, haben wir am 24.4.2017 beim zweiten Workshop zum Thema „Modellierung des Privacy Paradoxons aus technischer und psychologischer Sicht“ in Darmstadt teilgenommen.

Im Zentrum der Forschungsvorträge standen Nutzungsziele und Bedürfnisse bei der Interaktion mit Privatsphäre relevanten Diensten. Diese wurden an unterschiedlichen Beispielen von Online-Services demonstiert. Darüber hinaus wurden Ansätze für die Bildung eines Datenschutz-Verständnisses auf Basis mobiler Anwendungen für Laien vorgestellt. Dieser Ansatz der Unterstützung von Nutzern bei der Bewertung von Datenschutz-Implikationen ist aus Sicht von Car-bits.de insbesondere für abstrakte Daten wie sie im Bereich des Internet of Things immer häufiger anfallen, besonders viel versprechend.

Darüber hinaus stellten weitere Vorträge quantitativ-methodische best-Practices vor; eine spannende Ergänzung unserer typischerweise qualitativ orientierten Forschung. Der gelungene Workshop bot uns darüber hinaus die Möglichkeit mit Kollegen des Forschungsfeld ins Gespräch zu kommen und Schnittstellen unserer Forschung zu diskutieren. Wir haben uns gefreut bekannte und neue Gesichter zu treffen!